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Jan
03

Hegykö Thermalbad

Direkt am südlichen Ufer des Neusiedler Sees, nur etwa 13 Kilometer von der Grenze zu Österreich entfernt, befindet sich die beschauliche ungarische Gemeinde Hegykö. Zum einen ist Hegykö wegen des heiltätigen Thermalwassers über Ungarns Grenzen hinaus bekannt. Zum anderen kommen Touristen aber auch hierher, um die einzigartige Gegend des Nationalparks Fertö-Hanság zu bewundern. Da es zur Kulturlandschaft Fertö-Neusiedler See gehört, ist Hegykö außerdem seit 2001 Teil des UNESCO Welterbes. Wer hierher zur Kur nach Ungarn kommt, sollte sich daher Ausflüge in die Umgebung nicht entgehen lassen. Von Hegykö aus werden mehrere gut organisierte Führungen angeboten, die den Naturliebhabern die Fauna und Flora des Steppensees näher bringen. Abwechslungsreiche Rad- und Wanderwege sind in der Umgebung ebenso vorhanden wie idyllische Reiterhöfe und naturnahe Angelseen. Am Neusiedler See sind aber auch Wassersportler immer gern gesehen Gäste. Nur wenige Kilometer von Hegykö entfernt, können Kurgäste außerdem das herrschaftliche Schloss Esterhazy in Fertöd besichtigen. Obwohl Hegykö recht klein ist, ist es touristisch sehr gut erschlossen und verfügt über eine hervorragende Infrastruktur.

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Hegykö Therme im Westen von Ungarn

Die Therme Hegykö ist ganzjährig für Familien, Wellnessurlauber und Kurgäste geöffnet. Denn es befinden sich nicht nur in dem weitläufigen Außengelände abwechslungsreiche Thermal-, Schwimm- und Kinderbecken. Auch im Hallenbad ist ein Becken mit dem gesunden Thermalwasser vorhanden. Wirksame Heilmassagen und förderliche Schlammbäder gehören ebenso zu den Therapieprogrammen der Therme Hegykö wie professionelle Unterwasserstrahlmassagen. Auch können alle Besucher während ihrer Kur in dem Thermalbad Hegykö an regelmäßig stattfindenden Heilgymnastik-Kursen teilnehmen. In der ungarischen Therme befinden sich, neben einem Beautysalon und einer professionellen Zahnklinik, viele weitere Dienstleistungsangebote.

Indikation und Kontraindikation für eine Kur in der Hegykö Therme in Ungarn

Das jodidhaltige Thermalwasser, das mit 55 °C an die Oberfläche sprudelt, ist reich an gelösten Stoffen. Auch die hohe Natriumhydrogenkarbonat-Konzentration sorgt dafür, dass das Heilwasser bei verschiedensten Leiden zum Einsatz kommt. So werden hier vor allem rheumatische Erkrankungen und andere chronische Beschwerden des Bewegungsapparates behandelt. Aber auch gynäkologische und urologische Leiden können mit dem Thermalwasser gelindert werden. Ebenso hilft das Heilwasser hervorragend bei dermatologischen Erkrankungen. Es wird darüber hinaus zur Nachbehandlung nach orthopädischen Eingriffen und anderen Operationen eingesetzt. Außerdem wirken sich die im Thermalwasser von Hegykö gelösten Stoffe stresslindernd, entzündungshemmend und stoffwechselfördern aus. Der über der Wasseroberfläche aufsteigende Dampf kann Atemwegserkrankungen entgegenwirken. Die professionelle rheumatologische Abteilung der Therme sorgt für individuelle Therapien bei der Kur in Ungarn.

Kontraindikationen für eine Kur im Heilbad Hegykö sind schwere Herzkreislauferkrankungen, hoher Blutdruck, Thrombosen und bösartige Geschwülste. Auch Patienten, die an akuten Infektionskrankheiten, offenen Wunden oder Fieber leiden, sollten auf eine Kur in Hegykö verzichten. Gleiches gilt für Personen mit Störungen beim Urinieren oder beim Stuhlgang. Während einer Schwangerschaft dürfen Frauen das Thermalwasser von Hegykö ebenfalls nicht nutzen.

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